SPAC: wie der Börsengang über eine Mantelgesellschaft funktioniert
Ein SPAC (Special Purpose Acquisition Company) ist eine börsennotierte Mantelgesellschaft ohne eigenes Geschäft. Sie sammelt bei ihrem Börsengang Geld ein, legt es auf ein Treuhandkonto und übernimmt innerhalb einer Frist ein nicht notiertes Unternehmen. Das Zielunternehmen kommt so an die Börse, ohne eigenen IPO. Du findest hier die sieben Phasen mit Frist und Quelle, das Rückgaberecht, die Gründeranteile, die SEC-Regeln von 2024 und bekannte Aktien, die über einen SPAC an die Börse kamen. Welche Börsengänge anstehen, zeigt die Übersicht Börsengänge.
SPAC-Aktien: bekannte Börsengänge per Mantelgesellschaft mit Datum
Stand: 01.10.2026. Die Tabelle führt Unternehmen, die über einen Mantel an die Börse kamen: mit Mantel, Börse, Vollzugsdatum und Primärquelle (Form 8-K auf EDGAR oder IR-Mitteilung), dazu Trichter-Stufe und Scores von heute. Eine Zeile erscheint erst, wenn die Primärquelle vorliegt; belegt sind bisher tonies und HomeToGo.
Beispiel-Tabelle SPAC-Fusionen
| Unternehmen | Ticker | SPAC-Mantel | Börse | Datum | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| tonies | TNIE | 468 SPAC I SE | Frankfurt, Prime Standard | Erster Handelstag 30.04.2021, Vollzug mit Boxine GmbH 26.11.2021 | tonies Investor Relations |
| HomeToGo | – | Lakestar SPAC I SE | Frankfurt, Prime Standard | Zulassung zum Prime Standard seit 15.09.2022 | HomeToGo Investor Relations |
Rocket Lab, QuantumScape, Opendoor, Lucid, SoFi, Trump Media, Archer Aviation, AST SpaceMobile, Grab, Joby, Virgin Galactic, DraftKings und Lilium fehlen in dieser Tabelle: Mantel-Name und Vollzugsdatum sind noch nicht aus Form 8-K bzw. IR-Mitteilung belegt (MJ-194). Trichter-Stufe und Scores je Titel sind nächtlich, lokal ohne FMP-Sync aktuell leer.
Kein Kursverlauf, keine Performance seit Fusion, keine „Flop"-Kennzeichnung. Belegstand 01.10.2026.
Über einen SPAC kamen unter anderem Rocket Lab, QuantumScape, Lucid, Opendoor und SoFi an Nasdaq oder NYSE; Mantel und Vollzugsdatum stehen mit Form 8-K als Quelle in der Tabelle.
Was ist ein SPAC? Bedeutung und Definition
Die SPAC-Bedeutung steckt im Namen: eine Gesellschaft mit dem besonderen Zweck, ein Unternehmen zu übernehmen. Die kurze SPAC-Erklärung hat drei Teile. Erstens ist der Mantel eine Hülle ohne operatives Geschäft. Zweitens liegt das Geld der Anleger auf einem Treuhandkonto. Drittens hat er einen einzigen Zweck: innerhalb einer Frist ein Zielunternehmen zu übernehmen. Beim klassischen IPO geht das Unternehmen dagegen selbst an die Börse. Umgangssprachlich heißt der Weg über den Mantel deshalb auch Börsengang durch die Hintertür.
Mantelgesellschaft, Blankoscheck-Firma, Backdoor-Listing: die Begriffe
Die SEC spricht von einer Blankoscheck-Gesellschaft (blank check company), weil Anleger Geld geben, bevor das Ziel feststeht. Gründer ist ein Sponsor, meist ein Finanzinvestor oder ein Managementteam. Das Zielunternehmen ist die nicht notierte Firma, die übernommen wird. Den Zusammenschluss nennt man De-SPAC. Oberbegriff ist das Backdoor-Listing oder der Reverse Merger: Ein privates Unternehmen verschmilzt mit einem börsennotierten Mantel und übernimmt so dessen Notierung. Der SPAC ist die Sonderform mit Treuhandkonto.
Wie funktioniert ein SPAC? Der Weg in 7 Phasen
Der Weg führt in sieben Phasen von der Gründung bis zur Fusion oder Liquidation. Feste Fristen setzen vor allem die Börsenregeln und die SEC. Den übrigen Zeitplan bestimmen Satzung und Fusionsunterlagen. Die Tabelle zeigt Beteiligte, Frist und Quelle je Phase.
Stand Rechtslage: 01.10.2026 (Quelle je Zeile)
| Nr. | Phase | Was passiert | Beteiligte | Frist / Dauer | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Gründung | Sponsor gründet den Mantel und erhält Gründeranteile | Sponsor | keine gesetzliche Frist | Registrierungsdokument (Form S-1) bzw. Prospekt des Mantels |
| 2 | SPAC-IPO | Ausgabe von Units, Erlös auf das Treuhandkonto | Sponsor, Konsortialbanken, SEC bzw. BaFin oder CSSF | keine gesetzliche Frist; an der Nasdaq mindestens 90 % des Bruttoerlöses auf das Treuhandkonto | Nasdaq IM-5101-2; Art. 3 ProspektVO |
| 3 | Zielsuche | Sponsor und Management suchen ein Zielunternehmen | Sponsor, Management des Mantels | laut Satzung; an der Nasdaq höchstens 36 Monate ab Wirksamkeit des Registrierungsdokuments für den Börsengang | Satzung; Nasdaq IM-5101-2 |
| 4 | Ankündigung, PIPE, Unterlagen | Vertrag mit dem Ziel, Zusatzkapital, Registrierungsdokument bzw. Proxy Statement | Mantel, Zielunternehmen als Co-Registrant, PIPE-Investoren, SEC | Prospekt und Proxy-Unterlagen mindestens 20 Kalendertage vor dem Beschluss an die Aktionäre | SEC Fact Sheet 33-11265 |
| 5 | Beschluss und Rückgabe | Hauptversammlung beschließt, Aktionäre können Aktien zurückgeben | Aktionäre des Mantels, Treuhänder | Rückgabefrist laut Fusionsunterlagen | Proxy Statement bzw. Form S-4/F-4, Satzung |
| 6 | Vollzug (De-SPAC) | neuer Name, neuer Ticker; an der Nasdaq Zielwert mindestens 80 % des Treuhandvermögens | Zielunternehmen, Börse | Termin laut Unterlagen | Form 8-K, Investor Relations; Nasdaq IM-5101-2 |
| 7 | Alternative: Liquidation | Treuhandvermögen anteilig an die Aktionäre | Mantel, Treuhänder | nach Fristablauf laut Satzung; an der Nasdaq Delisting-Entscheidung | Satzung, Prospekt; Nasdaq IM-5101-2 |
Gründung und Börsengang des Mantels: Units, Aktien und Optionsscheine
Der Sponsor gründet den Mantel, stellt das Management und erhält für einen kleinen Kapitaleinsatz Gründeranteile, englisch Founder Shares. Beim Börsengang des Mantels kaufen Anleger Units: Bündel aus einer Aktie und einem Optionsschein oder einem Bruchteil davon. Der Optionsschein, englisch Warrant, berechtigt dazu, später Aktien zu einem festen Preis zu beziehen. Später handeln beide getrennt. Vor der Fusion ist die SPAC-Aktie ein Anteil an einer Gesellschaft, deren Vermögen im Wesentlichen auf dem Treuhandkonto liegt, nicht am späteren Zielunternehmen. Ausgabepreis je Unit und Anteil der Gründeranteile am Kapital nennt das Registrierungsdokument, in den USA das Form S-1 in der SEC-Datenbank EDGAR.
Treuhandkonto und Frist: was mit dem Geld passiert
Den Emissionserlös legt der Mantel auf ein Treuhandkonto, englisch Trust Account. Die Nasdaq verlangt, dass dort mindestens 90 Prozent des Bruttoerlöses aus dem Börsengang liegen (Nasdaq-Regel IM-5101-2, Stand 01.10.2026). Wie das Geld bis zur Fusion angelegt wird, regelt der Prospekt. Die Frist bis zur Übernahme, die SPAC-Deadline, steht in der Satzung. An der Nasdaq muss der Zusammenschluss binnen 36 Monaten nach Wirksamkeit des Registrierungsdokuments für den Börsengang vollzogen sein. Sonst folgt eine Delisting-Entscheidung (ebenda). Auch die NYSE regelt eine Höchstdauer. Eine feste Frist für alle Mäntel gibt es nicht.
Zielsuche, Fusion und PIPE: der De-SPAC
Findet der Sponsor ein Zielunternehmen, kündigt der Mantel den Zusammenschluss an. Häufig kommt eine PIPE hinzu (Private Investment in Public Equity): Institutionelle Investoren zeichnen zusätzliche Aktien und bringen Kapital, das nicht von Rückgaben abhängt. In den USA folgen Form S-4 bzw. F-4 oder ein Proxy Statement. Das ist die Einladung zur Hauptversammlung mit allen Angaben zum Ziel, einsehbar auf EDGAR. Die Hauptversammlung beschließt über den Zusammenschluss, den das Management befürwortet. Mit dem Vollzug, gemeldet per Form 8-K, trägt die Gesellschaft Namen und Ticker des Zielunternehmens.
Rückgaberecht: Geld aus dem Treuhandkonto statt Aktie
Vor dem Vollzug können SPAC-Aktionäre ihre Aktien zurückgeben, englisch Redemption. Sie erhalten dann statt einer Aktie des fusionierten Unternehmens ihren Anteil am Treuhandvermögen. Die Nasdaq-Regel gibt dieses Recht den Aktionären, die gegen den Zusammenschluss stimmen, wenn er beschlossen und vollzogen wird. Sponsor, Gründungsaktionäre und Organmitglieder sind ausgenommen (Nasdaq IM-5101-2). Reichweite, Frist und Verfahren regeln Satzung und Fusionsunterlagen; Optionsscheine sind nicht erfasst. Es bleibt ein Anspruch auf den anteiligen Treuhandbetrag laut Satzung.
Keine Fusion in der Frist: die Liquidation
Kommt in der Frist kein Zusammenschluss zustande, wird der Mantel liquidiert, also aufgelöst. Das Treuhandvermögen geht anteilig an die Aktionäre aus dem Börsengang. Gründeranteile und Optionsscheine erhalten aus dem Treuhandkonto nach den üblichen Satzungen nichts; die Optionsscheine verfallen. Den Betrag je Aktie nennt die Mitteilung zur Abwicklung. An der Nasdaq folgt auf die verpasste Frist zudem eine Delisting-Entscheidung.
Wer am Mantel verdient: Sponsor, Gründeranteile und Verwässerung
Der Sponsor verdient vor allem über die Gründeranteile, die er für einen kleinen Kapitaleinsatz erhält. Ihren Anteil am Kapital nach dem Börsengang nennt das Registrierungsdokument. Dazu kommen oft eigene Optionsscheine und Gebühren für Banken und Berater. Scheitert der Zusammenschluss, sind die Gründeranteile in der Regel wertlos. Der Sponsor hat damit ein Interesse daran, überhaupt einen Abschluss zu erreichen. Hier liegt der Interessenkonflikt.
Die Verwässerung folgt einer einfachen Logik: Gründeranteile und Optionsscheine beanspruchen einen Teil des fusionierten Unternehmens, ohne dass dafür Geld im Treuhandkonto liegt. Je mehr Aktionäre zurückgeben, desto weniger Geld bleibt im Treuhandkonto. Umso größer wird der Anteil von Sponsor und Optionsscheinen je verbleibender Aktie. Genau das muss ein SPAC seit den SEC-Regeln vom 24.01.2024 offenlegen (SEC-Pressemitteilung 2024-8).
Drei Wege an die Börse: Mantel, IPO und Direct Listing im Vergleich
Beim IPO bietet das Unternehmen selbst Aktien an; den Preis ermitteln die Banken meist im Bookbuilding, mehr unter Emissionspreis und Bookbuilding. Beim Direct Listing werden bestehende Aktien ohne Angebot zugelassen, den ersten Kurs bildet der Handel. Beim SPAC bringt der Mantel das Kapital mit; den Preis handeln Mantel und Zielunternehmen im Fusionsvertrag aus. Die Tabelle vergleicht die drei Wege.
| Kriterium | SPAC | IPO | Direct Listing | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Wer bringt Kapital? | Anleger beim Börsengang des Mantels über das Treuhandkonto, oft zusätzlich PIPE-Investoren | Anleger im öffentlichen Angebot | in der Regel kein neues Kapital, bestehende Aktien | Nasdaq IM-5101-2; Registrierungsdokument bzw. Prospekt |
| Wie entsteht der Preis? | im Fusionsvertrag zwischen Mantel und Zielunternehmen | Preisspanne und Bookbuilding der Banken | erster Kurs im Handel | Fusionsunterlagen; Prospekt |
| Dokument bei der Aufsicht | Form S-1 beim Börsengang des Mantels, Form S-4/F-4 oder Proxy Statement beim De-SPAC; in der EU Wertpapierprospekt | Form S-1 bzw. Wertpapierprospekt | Registrierungsdokument bzw. Prospekt für die Zulassung | SEC Fact Sheet 33-11265; Art. 3 ProspektVO |
| Rückgaberecht | ja, anteiliger Treuhandbetrag laut Satzung und Börsenregel | nein | nein | Nasdaq IM-5101-2 |
SPACs in den USA: Boom, Abkühlung und die SEC-Regeln 2024
In den USA notieren SPACs an der Nasdaq und der NYSE; beide Börsen haben eigene Zulassungsregeln für Mantelgesellschaften. Die Struktur ist weitgehend standardisiert: Units zu einem festen Ausgabepreis, der Großteil des Erlöses auf dem Treuhandkonto, Gründeranteile als fester Anteil der Aktien nach dem Börsengang. Im SPAC-Hype kamen auch bekannte Namen wie Virgin Galactic und DraftKings über einen Mantel an die Börse; Mantel und Datum nennt die Beispiel-Tabelle oben. Auf den Hype folgten Abkühlung und strengere SEC-Regeln.
Die SEC-Regeln vom 24. Januar 2024: was sich geändert hat
Am 24.01.2024 beschloss die SEC neue Regeln für SPACs und De-SPAC-Transaktionen (SEC-Pressemitteilung 2024-8, Release 33-11265). Die Kernpunkte laut Fact Sheet:
- Offenlegung: zusätzliche Angaben zu Sponsor-Vergütung, Interessenkonflikten, Verwässerung und zum Zielunternehmen.
- Co-Registrant: Das Zielunternehmen trägt in bestimmten Fällen Verantwortung für das Registrierungsdokument.
- Kein PSLRA-Safe-Harbor: Der Haftungsschutz für zukunftsbezogene Aussagen nach dem Private Securities Litigation Reform Act gilt bei De-SPAC-Transaktionen nicht.
- Angaben zu erwarteten Zahlen: mit allen wesentlichen Grundlagen und Annahmen.
- Mindestfrist: Prospekt und Proxy-Unterlagen müssen mindestens 20 Kalendertage verteilt sein.
- Weiteres: Status als Smaller Reporting Company nach dem Vollzug neu bestimmen, Leitlinien zum Investment Company Act, Rule 145a: Der Zusammenschluss einer berichtspflichtigen Mantelgesellschaft gilt als Verkauf von Wertpapieren.
Die Regeln traten 125 Tage nach Veröffentlichung im Federal Register in Kraft.
Mantelgesellschaften in Deutschland: tonies und HomeToGo
Auch an der Frankfurter Wertpapierbörse der Deutschen Börse notieren SPACs. Für den Börsengang braucht der Mantel einen gebilligten Wertpapierprospekt (Art. 3 Verordnung (EU) 2017/1129, EUR-Lex, Fassung vom 05.06.2026). In Deutschland billigt ihn die BaFin. Sitzt ein Mantel etwa in Luxemburg, billigt die CSSF, und der Prospekt gilt nach Notifizierung auch hier.
tonies startete als 468 SPAC I SE mit dem ersten Handelstag am 30.04.2021 in Frankfurt. Am 26.11.2021 war der Zusammenschluss mit der Boxine GmbH abgeschlossen. Die Aktie notiert heute als tonies SE im Prime Standard (tonies Investor Relations). HomeToGo kam über die Lakestar SPAC I SE an die Börse; seit dem 15.09.2022 ist die Aktie im Prime Standard zugelassen (HomeToGo Investor Relations).
SPACs 2026 im Börsengänge-Kalender: neue Mäntel mit Stand-Datum
Neue Mäntel führt der Kalender als eigene Wertpapierart. In der Übersicht Börsengänge blendet der Standardfilter SPAC-Units aus, weil sie keine Börsengänge operativer Unternehmen sind. Hier stehen sie getrennt als SPAC-Liste mit Stand-Datum: ein Auszug aus dem Kalender-Feed, kein SPAC-Tracker. Vollzogene Fusionen des Jahres zeigt Börsengänge 2026 mit der Art „SPAC". Welche Units interessant sind, bewertet diese Seite nicht.
Nach dem De-SPAC: was die fünf Agenten mit der neuen Aktie machen
Die fünf Agenten zeichnen keine SPAC-Units. Vor dem Vollzug steht hinter der Aktie vor allem Treuhandvermögen, kein operatives Geschäft. Ihre Kurshistorie beginnt zudem früher als das neue Unternehmen: Bei tonies liegt der erste Handelstag am 30.04.2021, der Zusammenschluss am 26.11.2021 (tonies Investor Relations). Von den 11 Scores bleiben deshalb alle leer, die Daten des neuen Unternehmens brauchen. Was die Regelwerke lesen, folgt aus ihrer Logik: Der Momentum Agent braucht einen Kursverlauf, der Growth Agent den ersten Bericht, der Value Agent Ertragszahlen, der Dividende Agent Ausschüttungen und der Contrarian Agent einen Beleg für die Gegenrichtung. Jede Änderung ihrer virtuellen Depots ist per OpenTimestamps auf Bitcoin verankert.
Was die Agenten kaufen und verkaufen, wird dokumentiert, mit Zeitstempel. Einsehbar wird es mit dem Depot-Launch; über die Warteliste bekommst du früher Zugang zu den Agenten-Depots, sobald wir sie öffnen.
So prüfst du eine Mantelgesellschaft selbst: Unterlagen, Frist, Rückgabe, Analyse
- Registrierungsdokument lesen: Form S-1 auf EDGAR bzw. Prospekt über die BaFin: Treuhandbetrag je Aktie, Frist, Gründeranteile.
- Fusionsunterlagen prüfen: Form S-4/F-4 oder Proxy Statement mit Angaben zu Verwässerung, Interessenkonflikten und Rückgabefrist.
- Status verfolgen: Termine und SPAC-Units zeigt die Übersicht Börsengänge.
- Nach dem Vollzug analysieren: Gib die neue Aktie im Analyse-Werkzeug ein, stelle optional eine Frage, wähle alle fünf oder einzelne Agenten und die Tiefe: Schnellcheck, Vollanalyse oder Deep Dive. Du bekommst fünf Einschätzungen mit Begründung und Quellen nach der Methodik. Nach kostenloser Registrierung ohne Kreditkarte hast du 4 Gratis-Credits.
- Trichter-Stufe beobachten: Ob die Aktie im Radar landet, zeigt der Aktien-Screener jede Nacht neu.
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Häufige Fragen
Was passiert mit SPAC-Aktien nach dem Merger?
Nach dem Merger werden die Aktien zu Aktien des fusionierten Unternehmens, meist unter neuem Namen und Ticker. Optionsscheine berechtigen dann nach ihren Bedingungen zum Bezug dieser Aktien. So wurde aus der 468 SPAC I SE mit dem Zusammenschluss am 26.11.2021 die tonies SE (tonies Investor Relations). Wer vorher zurückgegeben hat, erhält statt Aktien den anteiligen Treuhandbetrag.
Was passiert, wenn ein SPAC kein Ziel findet?
Findet ein SPAC bis zum Ende seiner Frist kein Ziel, wird er nach seiner Satzung aufgelöst. Die Aktionäre aus dem Börsengang bekommen ihren Anteil am Treuhandvermögen ausgezahlt; Gründeranteile und Optionsscheine gehen in der Regel leer aus. An der Nasdaq liegt die Obergrenze bei 36 Monaten nach Wirksamkeit des Registrierungsdokuments für den Börsengang, danach folgt eine Delisting-Entscheidung (Nasdaq IM-5101-2).
Bekomme ich mein Geld zurück, wenn ein SPAC aufgelöst wird?
Als Aktionär hast du bei einer Auflösung Anspruch auf deinen anteiligen Treuhandbetrag laut Satzung. Wie hoch er je Aktie ist, hängt davon ab, was nach Erträgen und Kosten auf dem Treuhandkonto liegt. Er kann von deinem Kaufpreis abweichen: Wer über dem Treuhandwert gekauft hat, bekommt weniger zurück, als er bezahlt hat. Optionsscheine verfallen in der Regel ohne Auszahlung.
Sind SPACs riskant?
SPACs tragen eigene Risiken: Verwässerung durch Gründeranteile und Optionsscheine, Interessenkonflikte des Sponsors und Angaben zu erwarteten Zahlen des Zielunternehmens, die nicht eintreten müssen. Genau diese Punkte hat die SEC mit ihren Regeln vom 24.01.2024 zur Pflichtangabe gemacht (SEC-Pressemitteilung 2024-8). Welche Risiken für dich zählen, hängt vom einzelnen Mantel und seinen Unterlagen ab.
Die Inhalte stellen keine Anlageberatung dar. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden. Die Depots der Agenten sind virtuell. Vergangene Entscheidungen lassen keine Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zu.