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Qualitätsaktien: die Rangliste nach Qualitäts-Score

Qualitätsaktien sind Anteile an Unternehmen, die auf ihr Kapital viel verdienen, ihre Margen über Jahre halten und eine tragfähige Bilanz haben. Die Tabelle unten zeigt die Top 25 nach genau einer Kennzahl, dem Qualitäts-Score, mit dem Bewertungs-Score in derselben Zeile, Stand 01.10.2026. Ein Gesamturteil aus mehreren Scores bildet sie nicht. Die Liste wird jede Nacht neu berechnet; vollständig steht sie in der Rangliste Qualität. Die Seite gehört zum Pillar Ranglisten, der elf Listen mit je einer Kennzahl bündelt.

Qualitätsaktien-Liste: die Top 25 nach Qualitäts-Score (Stand: 01.10.2026)

Die Tabelle zeigt die Top 25 aus den Stufen Kern und Beobachtung des Aktien-Screeners, sortiert nach dem Qualitäts-Score; bei Gleichstand gilt die Regel über der Tabelle. Neben jedem Titel stehen Bewertungs-Score, Wachstums-Score und Dividenden-Score als Rating. So siehst du in einer Zeile, was das Geschäft leistet und was es kostet.

Rangliste Qualitäts-Score, Top 25

Sortiert nach Qualitäts-Score, Gleichstand nach Symbol (identisch mit Rangliste Qualität).

RangNameTickerBörseLandBrancheQualitätBewertungWachstumDividendeTrichter-Stufe
1Boost Run Inc. Class A Common StockBRUNNASDAQVereinigte StaatenTechnologieStarkNeutralEher starkNeutralBeobachtung
2Enhanced Group Inc. Class AENHANYSEVereinigte StaatenFinanzdienstleistungenStarkNeutralEher starkNeutralnicht im Trichter
3Securitize Corp.SECZNYSEVereinigte StaatenTechnologieStarkNeutralEher starkNeutralBeobachtung
4DoubleVerify Holdings, Inc.DVNYSEVereinigte StaatenTechnologieStarkStarkEher schwachNeutralBeobachtung
5London Security plcLSC.LLSEVereinigtes KönigreichIndustrieStarkSchwachEher schwachSchwachBeobachtung
6Gentex CorporationGNTXNASDAQVereinigte StaatenZyklischer KonsumStarkNeutralEher starkEher starkKern
7Ross Stores, Inc.ROSTNASDAQVereinigte StaatenZyklischer KonsumStarkEher schwachEher schwachEher starkRadar
8QCR Holdings, Inc.QCRHNASDAQVereinigte StaatenFinanzdienstleistungenStarkSchwachEher schwachEher starknicht im Trichter
9Aya Gold & Silver Inc.AYANASDAQKanadaGrundstoffeStarkNeutralStarkNeutralBeobachtung
10American Express CompanyAXPNYSEVereinigte StaatenFinanzdienstleistungenStarkNeutralSchwachStarkRadar
11M.P. Evans Group PLCMPE.LLSEVereinigtes KönigreichBasiskonsumStarkEher schwachEher schwachNeutralBeobachtung
12Weis Markets, Inc.WMKNYSEVereinigte StaatenBasiskonsumStarkSchwachNeutralEher schwachnicht im Trichter
13ORIX CorporationIXNYSEJapanFinanzdienstleistungenStarkNeutralNeutralSchwachnicht im Trichter
141st Source CorporationSRCENASDAQVereinigte StaatenFinanzdienstleistungenStarkSchwachSchwachStarknicht im Trichter
15The New York Times CompanyNYTNYSEVereinigte StaatenKommunikation & MedienStarkNeutralEher schwachEher schwachnicht im Trichter
16InfuSystem Holdings, Inc.INFUAMEXVereinigte StaatenGesundheitswesenStarkEher starkEher schwachNeutralnicht im Trichter
17Acuity Brands, Inc.AYINYSEVereinigte StaatenIndustrieStarkStarkSchwachEher starkBeobachtung
18Pershing Square Inc.PSNYSEVereinigte StaatenFinanzdienstleistungenStarkNeutralEher schwachNeutralBeobachtung
19W. R. Berkley CorporationWRBNYSEVereinigte StaatenFinanzdienstleistungenStarkNeutralEher schwachNeutralKern
20Grupo Cibest S.A.CIBNYSEKolumbienFinanzdienstleistungenStarkSchwachNeutralSchwachBeobachtung
21American Homes 4 RentAMHNYSEVereinigte StaatenImmobilienStarkEher starkEher starkEher starknicht im Trichter
22F5, Inc.FFIVNASDAQVereinigte StaatenTechnologieStarkSchwachEher schwachNeutralBeobachtung
23TriCo BancsharesTCBKNASDAQVereinigte StaatenFinanzdienstleistungenStarkSchwachSchwachStarknicht im Trichter
24FactSet Research Systems Inc.FDSNYSEVereinigte StaatenFinanzdienstleistungenStarkEher starkEher starkStarkRadar
25Home Bancorp, Inc.HBCPNASDAQVereinigte StaatenFinanzdienstleistungenStarkSchwachNeutralStarknicht im Trichter

Quelle: nächtliche Score-Berechnung laut Methodik. computed_at 2026-10-17T05:44:14.693Z

Boost Run Inc. Class A Common Stock steht auf Rang 1: Technologie, Vereinigte Staaten (NASDAQ); Qualitäts-Score Stark, Bewertungs-Score Neutral; Stand 17.10.2026. Enhanced Group Inc. Class A steht auf Rang 2: Finanzdienstleistungen, Vereinigte Staaten (NYSE); Qualitäts-Score Stark, Bewertungs-Score Neutral; Stand 17.10.2026. Securitize Corp. steht auf Rang 3: Technologie, Vereinigte Staaten (NYSE); Qualitäts-Score Stark, Bewertungs-Score Neutral; Stand 17.10.2026. DoubleVerify Holdings, Inc. steht auf Rang 4: Technologie, Vereinigte Staaten (NYSE); Qualitäts-Score Stark, Bewertungs-Score Stark; Stand 17.10.2026. London Security plc steht auf Rang 5: Industrie, Vereinigtes Königreich (LSE); Qualitäts-Score Stark, Bewertungs-Score Schwach; Stand 17.10.2026.

So liest du den Qualitäts-Score

Der Qualitäts-Score ist einer der 11 Scores von Market Jury. Laut Methodik läuft er intern von −20 bis +20 und erscheint in fünf Stufen: Stark, Eher stark, Neutral, Eher schwach, Schwach. Er ist deterministisch: Dieselben Daten ergeben denselben Wert, ohne Tagesform. Jede Nacht wird er neu berechnet, ohne Rückschau-Korrektur. Für das Lesen der Tabelle gilt: Der Qualitäts-Score misst das Geschäft, nicht den Preis. Ob ein Titel mit „Stark" günstig oder teuer bewertet ist, zeigt der Bewertungs-Score daneben.

Was sind Qualitätsaktien?

Eine Qualitätsaktie ist der Anteil an einem Unternehmen, das auf sein eingesetztes Kapital mehr verdient, als dieses Kapital kostet. Dazu hält es seine Margen über Jahre, bedient seine Schulden aus eigener Kraft und besitzt einen Wettbewerbsvorteil. Im Englischen heißen solche Titel Quality Stocks, auf Deutsch auch Quality-Aktien oder Qualitätstitel. Gemeint ist die Unternehmensqualität, nicht der Kurs. Ob ein Unternehmen das erfüllt, zeigen Kennzahlen aus mehreren Geschäftsjahren, nicht ein einzelnes gutes Quartal. Drei Nachbarbegriffe meinen anderes: Value-Aktien sortieren nach dem Preis, Wachstumsaktien nach dem Tempo, Dividendenaktien nach der Qualität der Ausschüttung (Tabelle am Ende der Seite). Ein hoher Qualitäts-Score schützt nicht vor Kursverlusten; Schwankung und Verlustrisiko ordnet die Rangliste defensive Aktien mit Schwankung und Drawdown. Was den Wettbewerbsvorteil ausmacht, fasst ein Begriff zusammen: der Burggraben.

Burggraben: was ein Moat ist und woran du ihn erkennst

Ein Burggraben ist ein dauerhafter Wettbewerbsvorteil, der die Gewinne eines Unternehmens vor Konkurrenten schützt, englisch Economic Moat. Er entsteht aus einer starken Marke, einem Netzwerkeffekt (jeder neue Nutzer macht das Angebot für alle wertvoller), aus Wechselkosten, einem Kostenvorteil oder aus Lizenzen und Regulierung. Sichtbar wird er als Pricing Power: Das Unternehmen erhöht Preise, ohne Kunden zu verlieren. Warren Buffett schrieb im Berkshire-Hathaway-Aktionärsbrief zum Geschäftsjahr 2007 (Februar 2008), ein großartiges Geschäft brauche einen dauerhaften „Moat", der hohe Renditen auf das investierte Kapital schützt. Was Berkshire Hathaway hält, zeigt das Warren-Buffett-Portfolio. Burggraben-Aktien erkennst du an keiner einzelnen Zahl. Einen benachbarten Blick auf das Geschäft liefert der Geschäftsmodell-Score, nach dem die Rangliste Geschäftsmodell sortiert. Eine Prognose, wie lange ein Burggraben hält, gibt es hier nicht.

Kennzahlen für Qualitätsaktien: Kapitalrendite, Margen, Bilanz

Qualität lässt sich an Kennzahlen aus Geschäftsbericht und Bilanz ablesen. Die folgenden Abschnitte erklären die gängigen Maße. Welche davon in den Qualitäts-Score eingehen, legt die Methodik-Seite offen; diese Seite behauptet keine Komponente darüber hinaus. Das Modul zeigt die Werte je Titel der Top 25 mit Geschäftsjahr und Quelle.

Kennzahlen der Top 25

Teildaten

ROIC, EBIT-Marge, Net Debt/EBITDA und Free-Cashflow-Marge haben noch keine Datenquelle im System (siehe Jira-Kommentar MJ-175) — die Tabelle zeigt deshalb nur die Eigenkapitalrendite (ROE).

Quelle: `fundamentals`-Tabelle von Market Jury. Aktualisierung quartalsweise. computed_at 2026-10-17T05:44:14.693Z

Kapitalrendite: ROIC und ROCE statt nur Eigenkapitalrendite

Die Kapitalrendite misst, wie viel Gewinn ein Unternehmen auf das eingesetzte Kapital erzielt. Der ROIC (Return on Invested Capital) teilt den operativen Gewinn nach Steuern durch das investierte Kapital aus Eigenkapital und zinstragenden Schulden. Der ROCE (Return on Capital Employed) teilt das EBIT durch das eingesetzte Kapital, meist Bilanzsumme minus kurzfristige Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity, ROE) setzt den Jahresüberschuss ins Verhältnis zum Eigenkapital. Sie steigt aber auch mit Schulden und mit Aktienrückkäufen, die das Eigenkapital verkleinern; mehr dazu unter Eigenkapitalrendite. Den ROIC liest du im Verhältnis zu den Kapitalkosten (WACC), dem gewichteten Mittel der Kosten von Eigen- und Fremdkapital. Ein Rechenbeispiel: Ein Unternehmen mit 1 Mrd. Euro operativem Gewinn nach Steuern und 8 Mrd. Euro investiertem Kapital erzielt einen ROIC von 12,5 Prozent. Liegen die Kapitalkosten bei 8 Prozent, schafft es Wert; liegen sie über 12,5 Prozent, nicht. Einen festen „guten" Wert gibt es deshalb nicht, er hängt von Branche und Kapitalkosten ab.

Margen: Bruttomarge, EBIT-Marge, Nettomarge

Margen zeigen, wie viel vom Umsatz auf jeder Stufe übrig bleibt. Die Bruttomarge ist der Umsatz abzüglich der Herstellungskosten im Verhältnis zum Umsatz. Die EBIT-Marge setzt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ins Verhältnis zum Umsatz, die EBITDA-Marge dasselbe vor Abschreibungen, die Nettomarge den Jahresüberschuss. Für Qualität zählt die Gewinn- und Margenstabilität über mehrere Jahre mehr als die Höhe in einem Jahr; eine dauerhaft hohe Bruttomarge spricht für Pricing Power. EBIT und EBITDA definiert jedes Unternehmen selbst. Die ESMA-Leitlinien zu Alternativen Leistungskennzahlen (ESMA/2015/1415, 05.10.2015) nennen EBITDA und das operative Ergebnis als Beispiele. Sie verlangen eine Definition und die Überleitung auf den Abschluss. Vergleiche Margen deshalb nur bei gleicher Definition.

Bilanz: Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad, Nettoverschuldung

Die Eigenkapitalquote ist der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme, der Verschuldungsgrad das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital. Die Nettoverschuldung zieht von den Finanzschulden die liquiden Mittel ab. Ist sie negativ, hat das Unternehmen Netto-Cash und könnte seine Finanzschulden rechnerisch aus der Kasse tilgen. Net Debt/EBITDA setzt die Nettoverschuldung ins Verhältnis zum operativen Ergebnis vor Abschreibungen, der Zinsdeckungsgrad teilt das EBIT durch den Zinsaufwand. Bei Banken und Versicherern wie Allianz und Münchener Rück besteht die Passivseite großteils aus Kundeneinlagen oder versicherungstechnischen Rückstellungen. Ihre Bilanzkennzahlen sind mit Industrieunternehmen nicht vergleichbar; das Modul weist EBIT-Marge und Net Debt/EBITDA für sie als „n. a." aus.

Free Cashflow und Cash Conversion

Der Free Cashflow ist der operative Cashflow abzüglich der Investitionen, also das Geld, das nach dem Erhalt des Geschäfts übrig bleibt. Die Cash Conversion zeigt, wie viel vom ausgewiesenen Gewinn tatsächlich als Geld ankommt. Die Free-Cashflow-Marge setzt den Free Cashflow ins Verhältnis zum Umsatz. Wie du danach filterst, erklärt die Seite Free Cashflow.

Piotroski F-Score und Altman Z-Score: zwei bekannte Prüfmodelle

Neben eigenen Scores gibt es zwei bekannte Prüfmodelle aus der Forschung. Der Piotroski F-Score, von Joseph Piotroski im Jahr 2000 im Journal of Accounting Research vorgestellt, vergibt für neun Ja-Nein-Prüfungen aus dem Abschluss je einen Punkt. Die Skala reicht von 0 bis 9. Geprüft wird unter anderem, ob Gewinn und operativer Cashflow positiv sind, die Verschuldung gesunken ist und Marge und Kapitalumschlag gestiegen sind. Der Altman Z-Score, von Edward Altman 1968 im Journal of Finance vorgestellt, gewichtet fünf Bilanz- und Ertragskennzahlen in einer Formel und schätzt so die Nähe zur Insolvenz (Altman, Revisiting the Z-Score, Juli 2000). Der Qualitäts-Score ist weder F-Score noch Z-Score. Beide Modelle gehören zum Werkzeug der Fundamentalanalyse.

Qualität und Preis: Qualitäts-Score neben dem Bewertungs-Score

Ob Qualitätsaktien teuer sind, beantwortet die Tabelle: Neben dem Qualitäts-Score steht der Bewertungs-Score, nach dem die Bewertungs-Rangliste sortiert. Die Matrix zählt mit Datum, wie viele Titel aus Kern und Beobachtung auf jede Kombination der fünf Stufen beider Scores entfallen. Eine pauschale Aussage wie „Qualität ist immer teuer" ersetzt sie nicht. Qualität ist zudem kein Dauerzustand: Margendruck, neue Wettbewerber oder eine teure Übernahme können sie abtragen. Buffett schrieb im selben Brief, ein Burggraben, der ständig neu gebaut werden muss, sei am Ende keiner (Berkshire Hathaway, Aktionärsbrief 2007). Deshalb rechnet Market Jury den Score jede Nacht neu, und die Rangfolge ändert sich mit ihm.

Matrix Qualität × Bewertung

Qualität \ BewertungStarkEher starkNeutralEher schwachSchwach
Stark231028
Eher stark00000
Neutral00000
Eher schwach00000
Schwach00000

Universum Kern + Beobachtung (Top 25 dieser Seite). computed_at 2026-10-17T05:44:14.693Z

Von 25 Titeln mit Qualitäts-Score „Stark" zeigen 5 beim Bewertungs-Score „Stark" oder „Eher stark", 10 „Neutral" und 10 „Eher schwach" oder „Schwach"; Stand 17.10.2026.

Wie die fünf Agenten Qualitätsaktien sehen

Dieselbe Liste, fünf Regelwerke, fünf Urteile. Jeder Agent führt ein virtuelles Musterdepot nach festen Kauf-, Verkaufs- und Positionsgrößen-Regeln. Jede Depotänderung ist per Hash verkettet und per OpenTimestamps auf Bitcoin verankert, nachprüfbar auf den Transparenz-Seiten. Die Agenten-Logik beschreibt die Methodik-Seite. Mit dem Depot-Launch zeigt der Block hier, wie viele Titel der Top 25 jeder Agent hält, und seine letzte Entscheidung dazu.

Agenten-Block

Was die Agenten kaufen und verkaufen, wird dokumentiert, mit Zeitstempel. Einsehbar wird es mit dem Depot-Launch; über die Warteliste bekommst du früher Zugang zu den Agenten-Depots, sobald wir sie öffnen.

Value Agent: Ertragskraft mit Preisschild

Der Value Agent sagt über sich: „Ich kaufe keine Geschichte. Ich kaufe Ertragskraft mit Preisschild." Das Motto verbindet die beiden Spalten dieser Seite: Ertragskraft beschreibt der Qualitäts-Score, das Preisschild der Bewertungs-Score. Ein Titel mit viel Ertragskraft und hohem Preis ist für dieses Regelwerk keine ausgemachte Sache, ein günstiger Titel ohne Ertragskraft ebenso wenig.

Dividende Agent

Der Dividende Agent prüft, ob die Ausschüttung durch den freien Cashflow gedeckt ist. Mit dieser Liste widerspricht er an einer Stelle: Ein Unternehmen kann hohe Kapitalrenditen erzielen und trotzdem nichts ausschütten, weil es den Gewinn reinvestiert. Solche Titel stehen hier oben und fallen bei ihm durch das Raster.

Growth Agent

Für den Growth Agent zählt das Tempo, belegt durch Auftragsbücher, nicht die Höhe der Kapitalrendite. Qualität und Wachstum sind zwei Spalten: Ein reifes Geschäft zeigt beim Qualitäts-Score „Stark" und beim Wachstums-Score „Schwach", ein junges wächst schnell, bevor seine Kapitalrendite folgt. Beide Listen decken sich deshalb nicht automatisch.

Momentum Agent

Der Momentum Agent folgt dem Kurstrend, bis die Marke bricht. Ein Titel kann oben in dieser Liste stehen und zugleich beim Trend-Score „Schwach" zeigen. Dann sprechen Bilanz und Kursverlauf gegeneinander, und sein Regelwerk folgt dem Kurs, nicht der Bilanz.

Contrarian Agent

Der Contrarian Agent prüft die Gegenrichtung, wenn alle in eine rennen, aber nur mit Beleg. Vielgekaufte Qualitätstitel sind sein typischer Prüffall: Er widerspricht nicht, weil ein Titel beliebt ist, sondern nur, wenn er in den Daten einen Grund dafür findet.

Qualitätsaktien nach Land und Branche

Die Verteilung zeigt, aus welchen Ländern und Branchen die Titel der Rangliste stammen, als berechnete Zahl mit Datum, nicht als Auswahl von Hand. Das Universum umfasst die Börsen XETRA, NYSE, NASDAQ, Euronext, SIX und LSE, also Deutschland, Europa und die USA. Japanische Unternehmen stehen nur in der Liste, wenn sie über ein US-Listing erfasst sind, etwa ein ADR (ein in den USA gehandeltes Zertifikat auf die Aktie). Titel, die nur in Tokio notieren, fehlen. Den breiten europäischen Markt zeigt die Top 50 Europa.

Verteilung nach Land und Branche

LandAnzahlAnteil an den Top 25
Vereinigte Staaten2080 %
Vereinigtes Königreich28 %
Kanada14 %
Japan14 %
Kolumbien14 %
BrancheAnzahlAnteil an den Top 25
Finanzdienstleistungen1144 %
Technologie416 %
Industrie28 %
Zyklischer Konsum28 %
Basiskonsum28 %
Grundstoffe14 %
Kommunikation & Medien14 %
Gesundheitswesen14 %
Immobilien14 %

Quelle: Felder Land und Branche aus den Stammdaten des Datenanbieters. computed_at 2026-10-17T05:44:14.693Z

Deutsche und Schweizer Qualitätsaktien in der Rangliste

Deutsche Qualitätsaktien notieren auf XETRA, Qualitätsaktien aus der Schweiz an der SIX; beide Börsen liegen im Universum. Welche Titel mit Sitz in Deutschland oder der Schweiz den Qualitäts-Score für die Top 25 erreichen, nennt der Absatz darunter mit Datum. Die Namen können sich mit jeder Berechnung ändern. Den breiten Markt beider Länder zeigen die Ranglisten Top 50 Deutschland und Top 50 Schweiz.

Stand 17.10.2026 enthalten die Top 25 keinen Titel mit Sitz in Deutschland oder der Schweiz.

Quality-Faktor: MSCI World Quality und Quality Investing

Quality Investing wählt gezielt Unternehmen mit hoher Ertragskraft und tragfähiger Bilanz aus. In der Faktorforschung gilt Qualität als eigener Faktor neben Value, Momentum, Unternehmensgröße und niedriger Schwankung: der Quality-Faktor, englisch Quality Factor. Der Indexanbieter MSCI bildet ihn unter anderem im MSCI World Quality ab. Der Index wählt aus dem MSCI World nach drei Kennzahlen aus: hohe Eigenkapitalrendite (ROE), stabiles Gewinnwachstum von Jahr zu Jahr und niedrige Verschuldung (MSCI World Quality Index, Stand 30.09.2026). Ein Quality-ETF bildet einen solchen Index nach und hält damit viele Titel zugleich. Die Rangliste hier arbeitet anders: Sie zeigt Einzeltitel, jeden mit eigenem Qualitäts-Score, Bewertungs-Score und Datum. Eine Wertentwicklung des Faktors weist diese Seite nicht aus.

So findest du Qualitätsaktien selbst

Qualitätsaktien finden heißt bei Market Jury: Regeln anwenden statt Listen abschreiben. Drei Schritte:

  1. Öffne die Rangliste Qualität: alle Titel aus Kern und Beobachtung, sortiert nach dem Qualitäts-Score, jede Nacht neu.
  2. Grenze im Aktien-Screener nach Trichter-Stufe ein und vergleiche die Score-Spalten je Titel.
  3. Prüfe einen Einzeltitel im Analyse-Werkzeug: Aktie eingeben, optional eine Frage stellen, alle fünf oder einzelne Agenten wählen, dann die Tiefe (Schnellcheck, Vollanalyse oder Deep Dive). Du bekommst fünf Einschätzungen mit Begründung und Quellen.

Nach kostenloser Registrierung ohne Kreditkarte hast du 4 Gratis-Credits; Screener und Scores nutzt du ohne Konto. Eine Kaufliste liefert keines dieser Werkzeuge. Sieh selbst nach, was heute Nacht passiert ist: Puls zeigt die Veränderungen des Tages.

Weitere Ranglisten: Bewertung, Wachstum, Trend und Dividende

Jede Rangliste sortiert nach genau einer Kennzahl. Die Tabelle zeigt, welche Seite wonach sortiert.

Ranglistesortiert nach
Qualitätsaktien (diese Seite)Qualitäts-Score
Value-AktienBewertungs-Score
WachstumsaktienWachstums-Score
Momentum-AktienTrend-Score
DividendenaktienDividenden-Score
Aktien mit hoher DividendeHöhe der Dividendenrendite
DividendenaristokratenErhöhungshistorie (Jahre in Folge)
Aktien mit monatlicher DividendeZahlungsrhythmus

Ergänzung zur FAQ „Sind Qualitätsaktien teuer?": Von 25 Titeln mit Qualitäts-Score „Stark" zeigen 5 beim Bewertungs-Score „Stark" oder „Eher stark" und 10 „Eher schwach" oder „Schwach", Stand 17.10.2026.

Ergänzung zur FAQ „Welche deutschen Qualitätsaktien gibt es?": Stand 17.10.2026 stehen keine Titel mit Sitz in Deutschland in den Top 25.

Häufige Fragen

Was ist ein Compounder?

Ein Compounder ist ein Unternehmen, das seine Gewinne über viele Jahre zu einer hohen Kapitalrendite wieder ins eigene Geschäft investiert. Der Ertrag entsteht so auf einer wachsenden Basis. Der Begriff beschreibt ein Muster der Vergangenheit, kein Kursversprechen. Ob es so weitergeht, hängt daran, ob das Unternehmen neue Projekte mit einer Kapitalrendite über den Kapitalkosten findet. Wie es heute dasteht, zeigen ROIC und Qualitäts-Score.

Was ist eine gute Eigenkapitalrendite?

Eine allgemein gute Eigenkapitalrendite gibt es nicht. Aussagekräftig ist sie nur im Vergleich mit Unternehmen derselben Branche und mit Blick auf die Verschuldung. Ein hoher Wert kann aus einem starken Geschäft kommen oder aus viel Fremdkapital und Aktienrückkäufen, die das Eigenkapital verkleinern. Deshalb gehören ROIC und Verschuldungsgrad daneben. MSCI nutzt die Eigenkapitalrendite für den World Quality Index nur zusammen mit stabilem Gewinnwachstum und niedriger Verschuldung (Stand 30.09.2026).

Sind Qualitätsaktien teuer?

Nicht pauschal. Der Bewertungs-Score steht in der Rangliste neben jedem Qualitäts-Score und beantwortet die Frage je Titel. Die Matrix aus Qualität und Bewertung zählt mit Datum, wie viele Titel mit Qualitäts-Score „Stark" hoch oder niedrig bewertet sind. Ein Aufschlag für Qualität ist damit keine feste Regel, sondern eine Frage je Titel.

Welche deutschen Qualitätsaktien gibt es?

Deutsche Qualitätsaktien sind in dieser Rangliste die Titel mit Sitz in Deutschland, die der Qualitäts-Score in die Top 25 sortiert; sie notieren auf XETRA. Die Zusammensetzung kann sich jede Nacht ändern, einen Tipp zu einzelnen Titeln gibt die Seite nicht. Den breiten deutschen Markt nach 11 Scores zeigt die Top 50 Deutschland.

Die Inhalte stellen keine Anlageberatung dar. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden. Die Depots der Agenten sind virtuell. Vergangene Entscheidungen lassen keine Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zu.